<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Tierrecht</title>
		<link>http://www.tierrecht.ch/</link>
		<description>{$TEXT.rssdesc}</description>
		<language>en</language>
		<image>
			<title>Tierrecht</title>
			<url>http://www.tierrecht.ch/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.tierrecht.ch/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>{$TEXT.rssdesc}</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 17:30:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Wolfs-Gegner Fournier im Visier von Ermittlern</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/wolfs-gegner-fournier-im-visier-von-ermittlern.html</link>
			<description>Wir nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass gegen den Walliser Ständerat und notorischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wir nehmen mit Genugtuung zur Kenntnis, dass gegen den Walliser Ständerat und notorischen Wolfsgegner Jean René Fournier Ermittlungen eingeleitet worden sind, wie der Tagi vom 6. Sept. berichtet. Fournier hatte illegal einen Wolf abschiessen lassen und diesen ausgestopft in seinem Büro aufgestellt. Mit seinem Handeln soll Fournier gegen das Jagdgesetz sowie das Gesetz über den Schutz freilebender Säugetiere und Vögel verletzt haben.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Fournier ist ein Hardliner an der Front gegen die Grossraubtiere. Mit seiner Motion verlangte er vom Bundesrat, die nötigen Schritte zu veranlassen, dass die Berner Konvention (Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume) so geändert wird, dass der Wolf in der Schweiz gejagt werden darf. Dies, &quot;damit sein negativer Einfluss auf andere Arten in Grenzen gehalten werden kann und die starken negativen Auswirkungen auf Nutztiere, auf alle anderen Güter und auf Jagd und Tourismus verhindert werden können. Wird die Änderung durch das Komitee abgelehnt, soll der Bundesrat die Berner Konvention kündigen&quot;.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Auf die Ergebnisse sind wir sehr gespannt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="align-right">Bernhard Trachsel</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Jagd und Fischerei</category>
			<category>Wildtiere</category>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 17:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verwirrter Kolkrabe</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/verwirrter-kolkrabe.html</link>
			<description>Am 18. August hat in Deutschland ein Jäger während einer Maisjagd auf Schwarzwild seinen treibenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 18. August hat in Deutschland ein Jäger während einer Maisjagd auf Schwarzwild seinen treibenden Kameraden erschossen und sich nachträglich zu Hause selbst gerichtet. Ein tragischer Vorfall, aus dem die Jäger etwas lernen könnten. Tun sie das auch?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mitnichten, zumindest wenn man sich zum Thema auf dem Forum &quot;Jagd &amp; Natur&quot; umsieht. Da wird der Jagdunfall mit Autounfällen verglichen, wo man jeweils nicht so ein &quot;Geschrei&quot; mache. &quot;Kolkrabe&quot;, der Autor des besagten Postings schlägt nun der verblüfften Leserschaft vor, er könnte &quot;eine Initiative lancieren gegen das Autofahren im Namen des Tierschutzes. ... Ich hoffe, Trachsel und Götschel fahren keine Motorfahrzeuge. Und schön haben diese kein Fischerboot! Man könnte doch mit einer lockeren &quot;Schiffsraube&quot; einen 116 cm langen Hecht köpfen&quot;.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Alles klar? Beim Kolkraben handelt es sich übrigens um einen Nicht-Jäger, wie wir vermuten, nämlich um den Hobby-Angler R. H. aus L. Wie sagte doch der Jäger &quot;Basse&quot; im selben Forum? &quot;Ein Mensch, der nicht jagt, lebt nicht natürlich, MUSS also degeneriert oder krank sein oder sonstwie daran gehindert werden, seine Natur zu leben&quot;! Alles klar!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="align-right">Bernhard Trachsel</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Wildtiere</category>
			<category>Tiere und Konsum</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wolf im Wallis: Die Schweiz lässt wieder schiessen</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/wolf-im-wallis-die-schweiz-laesst-wieder-schiessen.html</link>
			<description>Im Bezug auf den Umgang mit den grossen fleischfressenden Wildtieren ist die Schweiz wahrhaftig ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Bezug auf den Umgang mit den grossen fleischfressenden Wildtieren ist die Schweiz wahrhaftig ein Entwicklungsland. Denn erneut zeigt sich, dass sie Probleme im Zusammenhang mit der natürlichen Einwanderung von Wolf und Bär vornehmlich mit Waffengewalt löst. Solches haben wir nicht etwa dem Umstand zu verdanken, dass es bei uns keine schlauen und weitsichtigen Köpfe gibt, die Begriffe wie Wildtiermanagement, Biodiversität, Herdenschutz oder Verhaltensökologie nicht nur vom Hörensagen kennen. Es liegt auch nicht daran, dass man in unserem Land nur konzeptionslos handelt (siehe Wolfskonzept CH), wenn Raubtiere sich an unseren unbehüteten Haustieren gütlich tun. Zuzuschreiben ist unser zweifelhafter Ruf in erster Linie dem mächtigen Jäger- und Schafzüchterfilz, der, politisch im selben Lager vereint, hartnäckig an seinen Pfründen festhalten will und bis hinauf nach Bundesbern bestens vernetzt ist. Viele Schafzüchter kassieren gut und gerne Bundesbeiträge, ihre Tiere wollen sie aber nicht in dem Masse schützen, wie es sich für einen anständigen Tierhalter gehört. Erzkonservative Grünröcke unter den Jagdfreunden blasen stereotyp ihre in Wald- und Berglerromantik getränkten Weisheiten ins Volk und man verwahrt sich reflexartig dagegen, dass &quot;Raubzeug&quot; wie Wolf oder Bär einem die Beute streitig macht. Wer's nicht glaubt, der besuche etwa das Online-Forum des Waidmänner-Leibblattes &quot;Jagd &amp; Natur&quot;. &quot;Ein Mensch, der nicht jagt, lebt nicht natürlich, MUSS also degeneriert oder krank sein oder sonstwie daran gehindert werden, seine Natur zu leben!&quot;, liest man da als Beispiel unter vielem ähnlich Kuriosem.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Wenn wir in Sachen Wildtierschutz in Zukunft ernst genommen werden wollen, dann dürfen wir das Feld nicht solchen Leuten überlassen. Sachverstand, die Fähigkeit für das Erkennen komplexer Zusammenhänge, Unabhängigkeit und Rückgrat bei den zuständigen Behörden sind gefragt. Futterneid, Profilierungssucht und Jagdhüttenromatik haben hier nichts zu suchen.  </p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="align-right">Bernhard Trachsel</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Wildtiere</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Hasta la vista, Batteriehaltung!“</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/hasta-la-vista-batteriehaltung.html</link>
			<description>Arnold Schwarzenegger wird seinem Ruf als Öko-Gouverneur einmal mehr gerecht. Vor Kurzem hat er ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Arnold Schwarzenegger wird seinem Ruf als Öko-Gouverneur einmal mehr gerecht. Vor Kurzem hat er ein Gesetz unterzeichnet, dass den Handel von Eiern aus sogenannten Legebatterien in ganz Kalifornien verbietet. Ab 2015 dürfen Eier nur noch aus Haltungen stammen, die bestimmte Anforderungen erfüllen. Legehennen müssen sich aufrichten, die Flügel ausbreiten und so schlafen können, dass sie weder die Käfigwand noch ein anderes Huhn berühren. Natürlich ist das noch weit von einer artgerechten Haltung entfernt, doch immerhin schliessen diese Anforderungen eine klassische Batteriehaltung definitiv aus. Der ehemalige Action-Held macht damit einen Schritt in die richtige Richtung, und darum geht es.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="align-right">Barbara Schnüriger</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Tierhaltung</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Tiere und Konsum</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Katalonien erlässt Stierkampfverbot</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/katalonien-erlaesst-stierkampfverbot.html</link>
			<description>Gestern Mittwoch hat das Parlament in Barcelona sich für ein Verbot des Stierkampfs entschieden. Ab...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gestern Mittwoch hat das Parlament in Barcelona sich für ein Verbot des Stierkampfs entschieden. Ab 2012 soll diese barbarische Tradition im spanischen Katalonien nicht mehr erlaubt sein. International ist die Freude bei den Tierschützern gross. Nachdem sich die Kanarischen Inseln bereits 1991 dazu entschliessen konnten, kommt mit Katalonien das erste Stierkampfverbot auf dem spanischen Festland. Der Protest bei den Freunden des Stierkampfs und deren Stars war im Vorfeld gross. Trotzdem hat sich das Parlament für das Ende dieser tierquälerischen Volksbelustigung entschieden.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Beobachter wollen in diesem Beschluss eher ein Signal für die Loslösung Kataloniens von Spanien erkennen als ein Bekenntnis zum Tierschutz. Trotzdem ist diese Neuigkeit ein Grund zum Feiern, denn Parlamentsentscheide sind immer ein Spiegel der aktuellen gesellschaftlichen Normen. Die höhere Gewichtung des Tierwohls im Vergleich zu alten Traditionen ist also nicht einfach eine irre Idee von extremistischen Tierrechtlern, sondern mehrheitsfähig. Dieser Entscheid ist deshalb ein  Meilenstein auf dem langen Weg zu einem anderen Werteverständnis in Sachen Tiere. </p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Wir dürfen uns freuen, vergessen darüber aber nicht, weiter dafür zu kämpfen, dass Stierkämpfe ganz verschwinden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="align-right">Barbara Schnüriger</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Zoo und Zirkus</category>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Löwen als &quot;Kanonenfutter&quot; züchten</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/-3669a64402.html</link>
			<description>Den meisten modernen Menschen fällt es schwer, die Faszination der Jagd nach zu empfinden. Und doch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Den meisten modernen Menschen fällt es schwer, die Faszination der Jagd nach zu empfinden. Und doch kann man sich die Freude am Aufspüren und Entdecken, die Spannung, ob man tatsächlich Erfolg haben wird, vorstellen. Offensichtlich gibt es aber auch Typen, denen solche Feinheiten abgehen und die schlicht und einfach ein Tier abschlachten möchten. Ein möglichst grosses, prestigeträchtiges natürlich, damit man sich als ganze Portion (auch Frauen greifen vermehrt zur Jagdflinte) fühlen kann. Sonst wäre mit dem sogenannten Canned Hunting in Südafrika wohl kaum dermassen Geld zu machen. Dabei werden dem zahlenden Touristen nämlich eigens dafür gezüchtete Löwen vor die Flinte gebracht, die diese dann am liebsten noch bequem vom Jeep aus abknallen können.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Diese Perversion ist ein Riesengeschäft. Denn die Löwen werden von Hand aufgezogen, damit sie als Babies auch noch denjenigen Touristen zu Diensten sein können, die gern ein Löwenbaby streicheln oder gar mit ihm spazieren gehen möchten. Dass diese Tiere absolut verhaltensgestört sind und ein gestresstes kurzes Leben führen, versteht sich von selbst. Ein skrupelloses Geschäft, das absolut nichts mit Naturerlebnis zu tun hat und bei dem die Löwen konsumiert werden wie Verbrauchsmaterial. Wo bleibt da der Protest unserer einheimischen Waidmänner? Oder gehören die etwa auch zum Club dieser Trophäenjunkies?</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Bei Vier Pfoten können Sie eine <a href="https://www.secureconnect.at/4pfoten.ch/petition/100430/index.php" title="Vier Pfoten" target="_blank" class="external-link-new-window" >Petition unterzeichnen</a><span style="text-decoration: none;"></span><span style="text-decoration: none;"> und damit</span> die Südafrikanische Regierung dazu auffordern, Canned Hunting zu verbieten.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="align-right">Barbara Schnüriger</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Wildtiere</category>
			<category>Tiere und Konsum</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>US Armee wollte mit lebenden Schweinen üben</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/us-armee-wollte-mit-lebenden-schweinen-ueben.html</link>
			<description>In Grafenöhr in der Oberpfalz (D) wurde die US Armee mit Protestbriefen überhäuft. Kein Wunder,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In Grafenöhr in der Oberpfalz (D) wurde die US Armee mit Protestbriefen überhäuft. Kein Wunder, denn auf dem Truppenübungsplatz wurde das Training mit lebenden Schweinen geplant. Die Tiere sollten schwer verletzt werden, um  so als Übungsmodelle für die Sanitätseinheiten zu dienen. Diese sollten die stark blutenden Tiere zusammenflicken, später sollten die Tiere dann getötet werden. Eine bizarre Idee. Selbst die deutsche Bundeswehr gab auf Anfrage an, dass solche Übungen im medizinischen Training der Armee unnötig seien, da Simulationen und der normale Alltag vollauf genügen.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Nach Bekanntmachung dieses Vorhabens war die Entrüstung gross. Die zuständigen Stellen erhielten über hundert Briefe und Mails, in denen sich die Bevölkerung und verschiedene Organisationen über die Verwendung von lebenden Tieren empörten. Bestürzt über diese heftige Reaktion der Öffentlichkeit hat die US Armee jetzt ihr Gesuch zurückgezogen und verzichtet vorerst auf die Schweineversuche.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Wir freuen uns darüber, dass es genug Menschen gibt, die sich die Mühe nehmen, gegen solche unnötige Verwendung von Tieren zu protestieren. Und es zeigt einmal mehr, dass Protest tatsächlich etwas bewirken kann.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="align-right">Barbara Schnüriger</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Tierversuche</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 29 May 2010 17:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesrat lehnt Ausnahmeregelung für Bauern ab</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/bundesrat-lehnt-ausnahmeregelung-fuer-bauern-ab.html</link>
			<description>Wir haben hier im Blog über Marcel Scherers (SVP ZG) Motion berichtet. Er wollte erreichen, dass...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wir haben hier im Blog über Marcel Scherers (SVP ZG) Motion berichtet. Er wollte erreichen, dass Hundehalter mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung von der Pflicht des Sachkundenachweises befreit würden. Begründet wurde die Forderung damit, dass Bauern in ihrer Ausbildung genügend Fachwissen über Tierhaltung erhalten, um auch einen Hund richtig halten zu können.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Dass diese Begründung mehr an den Haaren herbeigezogen denn stichhaltig ist, hat offenbar auch der Bundesrat gesehen. Er hat die Motion abgelehnt mit der Feststellung, dass in der landwirtschaftlichen Ausbildung bekanntlich kein artspezifisches Wissen über Hunde vermittelt wird.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Gut so, sagen wir und freuen uns über den klugen Entscheid des Bundesrates. Denn auch Bauern bekommen den &quot;Hundeverstand&quot; nicht einfach in die Wiege gelegt.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="align-right">Barbara Schnüriger</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Tierhaltung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 May 2010 15:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sind Bauern automatisch Hundeprofis?</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/sind-bauern-automatisch-hundeprofis.html</link>
			<description>Seit der Einführung der neuen Tierschutzverordnung im Jahr 2008 muss jeder Hundebesitzer mit seinem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit der Einführung der neuen Tierschutzverordnung im Jahr 2008 muss jeder Hundebesitzer mit seinem Hund eine kurze Ausbildung absolvieren, den sogenannten Sachkundenachweis erbringen. Diese Verpflichtung gilt ausnahmslos. Auch erfahrene Hundehalter müssen diesen Kurs mit jedem neuen Hund besuchen und sie tun dies in der Regel klaglos. Nicht so die Bauern. Einmal mehr wollen sie eine Ausnahmeregelung erwirken.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Marcel Scherer, Zuger Nationalrat SVP, hat eine entsprechende Motion eingereicht und fordert den Bundesrat dazu auf, die Tierschutzverordnung mit einer Ausnahmeregelung für Personen mit landwirtschaftlicher Ausbildung zu ergänzen. Die landwirtschaftliche Ausbildung vermittle bereits heute ausreichende Kenntnisse über den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren. Deshalb sei Bauern der Sachkundenachweis für die Haltung von Hof- und Herdenhunden beziehungsweise Jagdhunden zu erlassen.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Wir bezweifeln, dass Bauern in Sachen Haltung und Umgang mit Hunden genügend Fachwissen und auch Interesse in die Wiege gelegt bekommen. Zu häufig sind Begegnungen mit schlecht erzogenen oder übergewichtigen Bauernhofhunden. Beides Anzeichen dafür, dass eben gerade hier Handlungsbedarf besteht. Es ist zu hoffen, dass sich der Bundesrat nicht erweichen lässt und es dem Zürcher Kantonsrat gleich tut. Auch dort wollten nämlich die Bauernvertreter Ausnahmeregelungen im kantonalen Hundegesetz verankert haben. Hoffen wir, dass den Hof- und Herdenhunden ebenfalls das Recht auf einen wenigstens minimal ausgebildeten Besitzer zugestanden wird.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="align-right">Barbara Schnüriger</p>]]></content:encoded>
			<category>Alle Kategorien</category>
			<category>Tierhaltung</category>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lassen wir den Roten Thunfisch aussterben?</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/lassen-wir-den-roten-thunfisch-aussterben.html</link>
			<description>Vor Jahren wurden wir aufgeschreckt von Bildern, wie Delphine beim Thunfischfang elend in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor Jahren wurden wir aufgeschreckt von Bildern, wie Delphine beim Thunfischfang elend in den Netzen verendeten. Die Lust auf Thunfisch verging jedem Tierfreund gewaltig. Mit dem Dolphinsave-Label fühlte man sich dann wieder sicherer, und Thunfisch wurde wieder mit vermeintlich gutem Gewissen gegessen. Aber natürlich ist das Problem der Beifangs (andere Tiere, die in den Netzen sterben) immer noch vorhanden und die Fangmethoden sind für die Thunfische alles andere als schonend. Nicht nur die  Hochseefischerei, auch die traditionelle Küstenfischerei ist eine Qual. Dabei holt man diese grossen Fische mit der Angel an Land, wo sie ein langer und qualvoller Erstickungstod erwartet. Ebenfalls schlecht ergeht es den Thunfischen, die an die Angel eines Hochsee-Sportfischers gelangen. Dort wird es als besonders lustvoll und sportlich angesehen, stundenlang mit dem Fisch an der Angelschnur zu kämpfen, bis dieser vor Erschöpfung stirbt.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext"><span style="font-weight: normal;">Zu alledem sind jetzt die Thunfische massiv bedroht. Der Rote Thunfisch (auch Blauflossenthunfisch genannt) ist beliebt für Sushi. Er steht nach Meinung der Fachleute kurz vor dem Aussterben. Den anderen sieben Thunfischarten droht das gleiche Schicksal. Die Internationale Artenschutzkonferenz </span>CITES (Convention on International Trade of Endangered Species of Wild Fauna and Flora) <span style="font-weight: normal;">hat im vergangenen März die Chance verpasst hat, wenigstens einmal den Roten Thunfisch unter Schutz zu stellen. Damit wurde das Schicksal dieser Art besiegelt, falls der weltweite Thunfischkonsum weitergeht wie bisher.</span></p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Mehr Informationen dazu, warum wir in Zukunft besser ganz auf den Genuss von Thunfisch verzichten, finden Sie <a href="http://www.oceancare.org/de/aktuell/news/2010/04/roterthun.php" title="Link zu Oceancare" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a>.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Beachten Sie bitte auch <a href="http://www.oceancare.org/de/aktionen/Beifang-Kampagne.php" title="Link zu Oceancare" target="_blank" class="external-link-new-window" >diese Veranstaltungen</a> von Oceancare!</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="align-right">Barbara Schnüriger</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>