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		<title>Tierrecht</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 05 Mar 2012 15:51:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Hunde-Konfigurator: Bestellen  Sie sich ... </title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/hunde-konfigurator-bestellen-sie-sich.html</link>
			<description>Gegenwärtig sind bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) 339 Hunderassen anerkannt, ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Gegenwärtig sind bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) 339 Hunderassen anerkannt,  ihrem Verbrauchszweck entsprechend aufgeteilt in 10 verschiedene Gruppen. Und in den Tierheimen leben Hunderte von Mischlingen, welche auf ein gutes Plätzchen warten. Da sollte man doch meinen, dass das Angebot an unterschiedlichen Hundetypen gross genug sei. Dass dies offenbar immer noch nicht ausreichend ist, zeigen die zunehmenden Zahlen an sogenannten Designerhunden. Ein weiteres Zeichen unserer Konsumgesellschaft, wo sogar das Hündchen  zum restlichen Design passen muss!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext"><br /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Labradoodle, Westipoo oder Boxador sind bewusste Kreuzungen anerkannter Hunderassen mit dem Ziel ein Tier zu designen, welches den sehr klaren Vorstellungen ihrer zukünftigen Besitzer genügen soll. Lieb, nett, familienfreundlich muss Fifi sein, aber er soll bitte keine lästigen Haare auf dem Designersofa lassen. Solche Hunde werden produziert in der Hoffnung, die guten Eigenschaften der Elterntiere  in den Nachkommen vereinen zu können. Leider ein Irrglaube, denn Genetik ist viel komplexer. Doch das Geschäft boomt. Potentielle Käufer lassen sich nicht davon abbringen, sich eine dieser Neukreationen zu kaufen und nehmen unbewusst das Risiko in Kauf, dass ihrem &quot;Boxador&quot;  die gewünschten Eigenschaften fehlen oder sich in ihm gar Gesundheitsprobleme summieren. Hauptsache, man darf sich Besitzer einer dieser „modernen“ Hunderassen nennen!  </p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext"><br /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Ist es ethisch korrekt, wenn wir  Haustiere unseren Wünschen anpassen statt ihr arttypisches Wesen und ihre natürlichen Bedürfnisse zu respektieren? Ist es gerechtfertigt, nette gesprenkelte Hunde zu produzieren, nur weil diese einem potentiellen Käufer optisch gefallen, um so den Verkauf anzukurbeln? Notabene werden beiläufig noch die ursprünglichen, rassetypischen Hüte- und Schutzeigenschaften kurzerhand weggezüchtet, indem mit einem ruhigen Exemplar einer ähnlichen Hunderasse gekreuzt wird. Das Ziel: Die Kreation des „perfekten“ Familienhundes, der vermeintlich minimale Ansprüche an seine Haltung stellt und dafür den Vorstellungen seiner Käufer in hohem Ausmasse genügen soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="indent align-right">Kathrin Herzog</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="indent align-right">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="align-left indent">Tagesanzeiger&nbsp;22.2.12: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Auf-der-Suche-nach-dem-idealen-Familienhund/story/21075592" target="_blank" class="external-link-new-window" >Auf der Suche nach dem idealen Familienhund</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Medien</category>
			<category>Tierhaltung</category>
			<category>Allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tierversuche: Lausbubenstreiche zuhauf, nicht nur (aber auch) bei Novartis</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/tierversuche-lausbubenstreiche-zuhauf-nicht-nur-aber-auch-bei-novartis.html</link>
			<description>Novartis hat 2011 den Umsatz um 16% erhöht und dafür die Zahl der Arbeitsplätze reduziert. Das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><span lang="de-DE">Novartis hat 2011 den Umsatz um 16% erhöht und dafür die Zahl der Arbeitsplätze reduziert. Das nennt Novartis Effizienzsteigerung. Auf der Strecke bleiben Menschen und das Beispiel zeigt, dass Ethik bei den Pharmariesen dort aufhört, wo der Rubel zu fliessen beginnt. </span> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><br /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><span lang="de-DE">Damit nicht genug. Novartis prüft  zudem die Auslagerung von Tierversuchen (die Prüfung der Verträglichkeit von Pharmastoffen) in ausländische universitätsnahe Spin-Off Unternehmen. Man spart so  weiteres Personal,  und muss  für die Tierversuchsstatistik  weniger Tierversuche ausweisen, was dem Image dient. Gemäss Insider-Auskünften* erwägt Novartis sogar die Auslagerung von Tierversuchen in Länder, in denen die Tierschutzgesetzgebung fehlt  oder weit larger ist als in der Schweiz und die Kosten erst noch tief sind; Zum  Beispiel  nach Bangalore und Singapur,  die für die Industrieforschung immer attraktiver würden. Ein solcher Tierversuchs-Export geht deshalb  auf Kosten des Wohls von Versuchstieren. Dabei wäre ein solcher Export gar nicht erlaubt, würde man sich als Konzern und als Forschende an die Ethischen Grundsätzen und Richtlinien der Akademien der Wissenschaften Schweiz halten.**. Offensichtlich  sind die an sich sehr guten Ethischen Grundsätze und Richtlinien reine Makulatur .</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><br /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><span lang="de-DE">Die Tierversuchsbranche  beteuert ständig,  transparent zu sein und die Öffentlichkeit durch Offenheit und Information von der Notwendigkeit der Tierversuche überzeugen zu wollen. So weit so gut. Kaum steht aber  eine Gesetzesrevision an, die eben diese Transparenz verbessern will, laufen die Forschenden Sturm. Man müsse schliesslich tierexperimentell tätige Institutionen und Menschen vor Angriffen aus der Öffentlichkeit schützen. Nach dem Willen der Wissenschaftskommission des Nationalrates (WBK-N) soll der Bundesrat bei der Regelung der Einzelheiten darum «die überwiegenden schutzwürdigen privaten oder öffentlichen Interessen beachten». Rückschlüsse auf Firmen, Forscher, Forschungsanlagen und Forschungsvorhaben sollen damit vermieden werden. Was die wohl zu verstecken haben?</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm;" class="align-right">Claudia Mertens</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm;" class="align-right">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm;" class="align-left">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><span lang="de-DE">* Tages-Anzeiger vom 23.1. 2012: Novartis will Mäuse sparen </span><span lang="de-DE"><u><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Novartis-will-Maeuse-sparen/story/17266208" target="_blank" ><span lang="de-DE">http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Novartis-will-Maeuse-sparen/story/17266208</span></a></u></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><br /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm" class="bodytext"><span lang="de-DE">** Pt. </span><span lang="de-DE">5.2 der Grundsätze und Richtlinien von 2005 lautet: „In der Schweiz tätige Forschende lehnen es ab, Tierversuche, die der Schweizerischen Tierschutzgesetzgebung widersprechen und nach den vorliegenden Ethischen Grundsätzen und Richtlinien nicht verantwortet werden können, im Ausland durchzuführen oder sich an deren Durchführung im Ausland zu beteiligen. Sie lehnen es auch ab, Versuchstiere aus dem Ausland zu beziehen, wenn deren Zucht, Haltung und Behandlung nach den vorliegenden Ethischen Grundsätzen und Richtlinien nicht verantwortet werden können. Das Gleiche ist anzustreben für den Bezug von aus Tierversuchen gewonnenen Produkten aus dem Ausland.</span><span lang="de-DE"> </span><span lang="de-DE"><u><a href="http://www.samw.ch/de/Ethik/Richtlinien/Aktuell-gueltige-Richtlinien.html" target="_blank" ><span lang="en-GB">http://www.samw.ch/de/Ethik/Richtlinien/Aktuell-gueltige-Richtlinien.html</span></a></u></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<h1 class="western" style="line-height: 0.18cm" lang="de-DE"><span style="font-weight: normal">*** NZZ-Online vom 20.1. 2012: Parlamentarier fürchten Transparenz bei Tierversuchen </span><span lang="de-DE"><u><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/nationalratskommission_fuerchtet_transparenz_bei_tierversuchen_1.14436365.html" target="_blank" ><span style="font-weight: normal">http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/nationalratskommission_fuerchtet_transparenz_bei_tierversuchen_1.14436365.html</span></a></u></span><span style="font-weight: normal"> </span> </h1>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm;" class="align-left">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 0.18cm;" class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Tierversuche</category>
			<category>Medien</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Tierhaltung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Oberwalliser Wolfshasser: Bund redet Klartext</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/oberwalliser-wolfshasser-bund-redet-klartext.html</link>
			<description>Die von uns erhobenen Vorwürfe an die Adresse der Walliser Schafbauern betreffend Vernachlässigung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Die von uns erhobenen Vorwürfe an die Adresse der Walliser Schafbauern betreffend Vernachlässigung von Tieren werden von Reinhard Schnidrig, dem Chef Sektion Jagd, Wildtiere und Waldbiodiversität beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) im Wesentlichen bestätigt (Walliser Bote, 31.12.11). Nicht die Wölfe sind das Problem, sondern die sturen Schafhalter, welche in beispielloser Manier ständig das bewährte Herdenschutzkonzept des Bundes torpedieren und dabei auch vor kriminellen Aktivitäten nicht zurückschrecken. Das ist das eine. Das andere jedoch ist bloss nur noch skandalös. Wie Reinhard Schnidrig feststellt, mischt im Wallis die Politik und die Administration bei der Hetze gegen den Wolf kräftig mit. Ja man betreibt sogar Wahlkampf auf dem Buckel der Wölfe. Das färbt auf die Schafhalterszene ab. Nur bedient man sich dort standesgemässerer und äusserst primitiver Mittel. Fast ein Dutzend Herdenschutzhunde wurden bisher vergiftet. Auch gibt es vermehrt Sabotageakte auf das Eigentum zu verzeichnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Wir bleiben dabei: die Schafhalterszene, insbesondere im Oberwallis, ist vollends unglaubwürdig geworden  und erweist mit ihrer Dummheit und Sturheit den übrigen, korrekt handelnden Schafzüchtern einen Bärendienst. Daran wird sich wohl nicht so schnell etwas ändern, weil es doch den Anschein macht, dass da Behörden und fehlbare Schafhalter unter einer Decke stecken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="align-right">Bernhard Trachsel</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 16:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Jagd braucht Charaktere - keine Hanswurste!</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/die-jagd-braucht-charaktere-keine-hanswurste.html</link>
			<description>Im November hat ein Jäger im Kanton Zürich auf der Treibjagd mit Schrot auf einen Wanderer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Im November hat ein Jäger im Kanton Zürich auf der Treibjagd mit Schrot auf einen Wanderer geschossen. Im Wallis wird ein Hirsch von einem Jäger vorsätzlich und verbotenerweise mit Schrot beschossen und so schwer verletzt, dass er qualvoll zu Grunde geht. In Zürich entschuldigt sich der Jäger beim Betroffenen, wohingegen der Walliser angibt, er habe den Hirsch mit einem Rehböcklein (!) verwechselt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Die Beispiele zeigen zum einen eine Problematik der Treibjagd auf und offenbaren zum andern, dass bei gewissen Jägern Dummheit und Verantwortungslosigkeit grenzenlos sind. Um das zu unterstreichen, genügt ein Blick ins Jäger-Internetsprachrohr Jagdportal.ch. Hier trifft man allenthalben auf die Postings eines &quot;Basse&quot;. Neustens lässt er sich über einen aus, der ein demokratisch verbürgtes Recht wahrgenommen und eine Initiative zur Abschaffung der Treibjagd lanciert (und verloren) hatte. Er bezeichnet ihn als &quot;lebensfremde, lebensunfähige und oberpeinliche Kreatur, als notorischen Querulanten, Schwachkopf und als einen, ... der alle  Voraussetzungen einer Bevormundung schon länger erfülle&quot;.  </p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Wir nehmen zur Kenntnis, dass offensichtlich die Jägerausbildung keine Anforderungen an den Charakter&nbsp;der Kandidaten stellt, sodass ein anonym-grossmauliger, primitiver Zeitgenosse wie &quot;Basse&quot; oder der Hirschquäler aus dem Wallis das Patent auch erwerben konnten.  </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="align-right">Bernhard Trachsel</p>]]></content:encoded>
			<category>Tierschutzfälle</category>
			<category>Wildtiere</category>
			<category>Jagd und Fischerei</category>
			<category>Medien</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr Kompetenz beim Vollzug gefordert</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/mehr-kompetenz-beim-vollzug-gefordert.html</link>
			<description>Kantonstierarzt Witzig findet, Connylands Delphinhaltung sei &quot;artgerecht&quot;. Das lässt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Kantonstierarzt Witzig findet, Connylands Delphinhaltung sei &quot;artgerecht&quot;. Das lässt aufhorchen, denn eigentlich müsste dieser Mann im Kanton Thurgau das Tierschutzgesetz vollziehen. Wir befürchten, dass unter der&nbsp;Inkompetenz dieses Mannes nicht nur die Delfine leiden. Das Beispiel offenbart auch, dass ein Veterinär alter Schule nicht automatisch ein Sachverständiger in Tierhaltung und insbesondere im Tierverhalten sein muss. Und auch heute noch kommt der Tierschutz bei der Ausbildung der VeterinärInnen viel zu kurz. Die Kantone müssten aus solchen Fällen lernen und für den Tierschutzvollzug eher Fachleute mit überdurchschnittlichen Kenntnissen in Biologie UND Verhalten von Nutz-, Heim-, Wild- und Versuchstieren einsetzen.   </p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="align-right">Bernhard Trachsel</p>]]></content:encoded>
			<category>Tierschutzfälle</category>
			<category>Tierhaltung</category>
			<category>Politik</category>
			<category>Wildtiere</category>
			<category>Zoo und Zirkus</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 09:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Subventionen für Tierquäler</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/keine-subventionen-fuer-tierquaeler.html</link>
			<description>So ist die Motion von SVP-Ständerat Jenny (GL) betitelt. Sie will, dass bei Verletzung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">So ist die Motion von SVP-Ständerat Jenny (GL) betitelt. Sie will, dass bei Verletzung von Tierschutzbestimmungen die Direktbeiträge an den fehlbaren Tierhalter vollumfänglich verweigert werden können. Eigentlich logisch, denkt man sich, denn wo sonst wird man trotz illegalen Verhaltens gar belohnt? In der Landwirtschaft basiert eben vieles nicht auf Logik, sondern auf Tradition, Bewahrung von Pfründen und nicht selten auf Bauernschläue.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" class="bodytext">Dass fehlbaren Tierhaltern Beiträge gestrichen werden sollen, findet Bergbauer Erich von Siebenthal (BE) ziemlich befremdlich. Denn Bauern seien oft psychisch am Boden, nicht zuletzt wegen einer Landwirtschaftspolitik, die sie an den Rand des Ruins treibe. Damit also will von Siebenthal Vernachlässigung oder Tierquälerei rechtfertigen? Auf dem Buckel von Tieren und SteuerzahlerInnen? Da würde er der Glaubwürdigkeit halber besser die Landwirtschaftspolitik ändern, die er und seine SVP massgeblich zu verantworten haben. Man schlägt den Sack und meint den Esel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" class="align-right">Bernhard Trachsel</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 14:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neu geschaffene ausserordentliche Professur für Tierschutz an der Universität Bern</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/neu-geschaffene-ausserordentliche-professur-fuer-tierschutz-an-der-universitaet-bern.html</link>
			<description>„Ich bin kein Tierschutzaktivist, sondern Grundlagenforscher“. Mit dieser Aussage erklärt Hanno...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Ich bin kein Tierschutzaktivist, sondern Grundlagenforscher“. Mit dieser Aussage erklärt Hanno Würbel, seit dem ersten August 2011 erster Professor für Tierschutz an der Universität Bern, die Ausrichtung seiner Arbeit. Tierschutz als Disziplin der Wissenschaft? Mittels innovativer Grundlagenforschung werden tiergerechte Lösungen gesucht, welche anschliessend praxistauglich umgesetzt werden können. Der studierte Biologe und Verhaltensforscher hat die letzten Jahre als Professor für Tierschutz und Ethologie in Giessen gearbeitet. Sein bisheriger Leistungsausweis zeigt eindrücklich, dass mit gezielter wissenschaftlicher Arbeit auch im Bereich Tierschutz viel erreicht werden kann. Uns freut es natürlich, dass die Wissenschaft zum Wohle der Tiere auch in der Schweiz einen ersten universitären Platz gefunden hat.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Ein Teil der bisherigen Arbeit von Hanno Würbel widmet sich dem Verhalten und der Haltung von Labortieren. Er konnte zeigen, dass artgerechter eingerichtete Käfige beispielsweise der Labormäuse, nicht wie von den Forschern postuliert die Aussagekraft der Forschungsergebnisse reduzierten lässt, sondern im Gegenteil die reichhaltigere Umgebung sich sowohl auf die Tiere wie auch auf die Versuche positive auswirkt. Seine fachliche Kompetenz durfte er auch in verschiedenen Kommissionen wie bei der Umsetzung der US-Richtlinie für Labortiere gewinnbringend für die Versuchstiere einbringen.  </p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Trotz eines der fortschrittlichsten Tierschutzgesetze stehe auch in der Schweiz nicht alles zum Besten. In vielen Bereichen gäbe es noch einiges zu verbessern. Nach wie vor hätten wir zu viele Tierverluste in den Nutztierställen. Auch das Konsumverhalten der Bevölkerung sei nicht besonders tierfreundlich. Zwar werden Missstände  in der Tierhaltung öffentlich angeprangert, wenn aber ein höherer Preis für tiergerecht produzierte Lebensmittel bezahlt werden müsste, wollen viele nichts mehr vom Tierwohl wissen, erzählt der neue Professor für Tierschutz der Universität Bern in einem Interview. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Somit bleibt noch viel zu tun – Beobachten, Forschen und Aufklären... zum Wohle der Tiere.</p>
<p class="indent align-right">Kathrin Herzog</p>]]></content:encoded>
			<category>Allgemein</category>
			<category>Medien</category>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 16:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Für eine bessere biomedizinische Forschung – weg vom Tierversuch</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/fuer-eine-bessere-biomedizinische-forschung-weg-vom-tierversuch.html</link>
			<description>Ende  August fand in Montréal (Kanada) der 8. Weltkongress für Alternativen zu Tierversuchen statt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ende  August fand in Montréal (Kanada) der 8. Weltkongress für Alternativen zu Tierversuchen statt. 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 50 Ländern präsentierten dort ihre Projekte. Wie an diesen Kongressen üblich, wurde zum Schluss eine Deklaration verabschiedet. Die <a href="fileadmin/user_upload/Blog/pdf/WC8_Declaration_of_Montreal_FINAL.pdf" class="download" >Montréal Declaration</a> ruft zu Folgendem auf: Es sei eine neue Praxis zu entwickeln, wie Tierversuche geplant und durchgeführt werden, wie sie im Bewilligungs- verfahren begründet und in den Publikationen präsentiert sind. Ein wichtiger Schritt dabei ist, das für die konkrete Forschungsfrage existierende Vorwissen aus der Literatur zusammenzutragen, in eine übersichtliche und wissenschaftlich seriöse Zusammenfassung  zu packen und in Bezug auf die fachliche Qualität zu bewerten. Wo möglich sind vorgängig zum eigenen Versuch Daten verschiedener früherer Studien in eine Gesamtanalyse einzubeziehen und so - ohne Tierversuch! - neues Wissen zu schaffen und weiterzugeben. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Das übergeordnete Ziel ist, bestehendes Wissen besser zu nutzen aber auch kritischer zu hinterfragen.</b> Als Folge davon wird erwartet, dass Sinn und v.a. Unsinn von Tierversuchen und die Nicht-Berechtigung fortgesetzter Versuche in bestimmten Forschungsbereichen besser erkannt werden. Weitere Vorteile: Die Tierforschung, wo sie denn noch stattfindet, wird wissenschaftlich gesprochen besser; die ethische Begutachtung von Projekten wird erleichtert, dem 3R-Prinzip (replace, reduce, refine) wird besser Rechnung getragen, und auch Publikationen werden qualitativ besser.   </p>
<p class="bodytext">Dass es Aufrufe wie die Montréal-Deklaration überhaupt braucht, ist  bedenklich. Denn gute Forschung würde die in der Deklaration gemachten Empfehlungen eigentlich voraussetzen. Aber lieber eine Deklaration, die zumindest einige Menschen in die gute Richtung lenkt, als ewig weiterwursteln und auf dem Buckel von Tieren fragwürdiges Wissen produzieren.</p>
<p class="align-right">Claudia Mertens</p>]]></content:encoded>
			<category>Tierversuche</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Retro-Jäger: Demokratie? Nie gehört.</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/retro-jaeger-demokratie-nie-gehoert.html</link>
			<description>In gewissen Jägerkreisen macht man sich Gedanken über die personelle Zusammensetzung der kantonalen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In gewissen Jägerkreisen macht man sich Gedanken über die personelle Zusammensetzung der kantonalen Tierschutzkommission. Das ist ein Gremium, welches die Kantonstierärztin beim Vollzug des Tierschutzgesetzes berät und unterstützt, bestehend aus VertreterInnen aus Hochschule, Zoo, Tierschutz, Landwirtschaft sowie für Wildtiere und Heimtierhaltung.</p>
<p class="bodytext">Ein grossmauliger Exponent der Jägergruppe, welche die Jagd in erster Linie als Menschenrecht und als Mittel zum Eigennutz versteht, zweifelt an der Integrität gewisser Kommissionsmitglieder und fragt sich, ob ein Ausschluss nicht wegen „mangelnder Unabhängigkeit und wegen Interessenkonflikts per sofort erfolgen sollte“.</p>
<p class="bodytext">Ja, lieber alter, anonymer Keiler („Basse“), das geht so nicht. In der Kommission ist von der Definition her niemand unabhängig, also auch nicht die dir politisch nahe stehenden Bauernvertreter. Der Zweck der Kommission ist ja gerade der, miteinander zu diskutieren und praktikable Lösungen zu finden. Im Gegensatz zum  Altherren-Regime in vielen Jagdgesellschaften wird in der Kommission die Demokratie gelebt, wenn du weisst was wir meinen.</p>
<p class="align-right">Bernhard Trachsel</p>]]></content:encoded>
			<category>Jagd und Fischerei</category>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Test-Chest, ein Herz-Lungen-Simulator ersetzt Tierversuche</title>
			<link>http://www.tierrecht.ch/tierrecht/news/test-chest-ein-herz-lungen-simulator-ersetzt-tierversuche.html</link>
			<description>Nach wie vor werden in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten tausende von Tieren - v.a. Schweine -...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach wie vor werden in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten tausende von Tieren - v.a. Schweine - verwendet, um an ihnen operative Techniken zu trainieren. Viele dieser Tiere werden vorgängig krank gemacht. Das Start-up Unternehmen Organis GmbH im bündnerischen Landquart hat nun ein Herz-Lungen-Simulationsgerät entwickelt, welches diese Tierversuche ersetzen kann. Test-Chest simuliert in optimaler Weise das komplexe Zusammenspiel von Herz und Lunge. Dadurch können sämtliche möglichen Fälle von akuten und chronischen Störungen dieser Organe modelliert und mögliche Behandlungen ausprobiert werden, ohne dass einem Tier auch nur ein Härchen gekrümmt wird.  </p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">Der Tierversuch als Methode wird fast immer als unumgänglich erachtet, obwohl seine Ergebnisse für den Menschen äusserst zweifelhaft wenn nicht gar gefährlich sind. Das neu entwickelte Gerät ist nicht nur in der Lage, viele Tierversuche zu ersetzen. Gleichzeitig fördert es eine qualitativ stark verbesserte Schulung der zukünftigen Mediziner. Dieses positive Beispiel ist ein schöner Beweis dafür, dass Tierversuche nicht nur ersetzbar sind sondern dass ihr Ersatz auch zu einer Verbesserung in Ausbildung und Forschung führen kann.</p>
<p class="bodytext"><br /> </p>
<p class="bodytext">3R ist das international verwendete Kürzel, wenn es darum geht, Tierversuche ganz zu vermeiden, zu vermindern oder zumindest tierschonender zu gestalten (engl. „replace, reduce, refine“). Beim Vermeiden von Tierversuchen geht es einerseits um den eigentlichen Ersatz herkömmlicher Tierversuche durch versuchtier-freie Methoden. Anderseits geht es auch darum, auf gewisse Tierversuche schlicht und einfach zu verzichten, wenn sie – was oft der Fall ist! – für den Menschen unbrauchbar sind.  </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="align-right">Claudia Mertens</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Tierversuche</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 15:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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